Presseberichte – Schützengau Ostallgäu

Allgäuer Zeitung, Füssen, 10.06.2025, von Bernhard Bartsch

Weissensee/Ostallgäu

Gelungene Premiere im Schützengau

Die neue Ostallgäuer Gau-Damenleiterin Lisa Häußrer hatte eingeladen und alle kamen.

(Stehend von links) Lisa Häußrer, Martina Martin, Karolin Boxhorn, (sitzend von links.) Christa Richthammer (2. Siegerin), Werner Strodl, Elisabeth Boos Foto: Bernhard Bartsch

Im Schützengau Ostallgäu treffen sich jedes Jahr im Frühjahr die „Damen ab 40“ zu einem kleinen Wettkampf bei der SG Weißensee. Da diesen April neben der neuen Gau-Schützenmeisterin Karola Boxhorn weitere neue Amtsträger im Gau Verantwortung übernommen haben, waren die Erwartungen etwas höher.

Mit 48 aktiven Schützinnen wurde die Teilnehmerzahl dieses Jahr annähernd verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr. Damit war das traditionelle Schützenstüberl in Weißensee am Limit. Lisa Häußrer war sichtlich glücklich und dankbar für diesen gelungenen Start ins neue Amt.

Der Hausherr, Schützenmeister Werner Strodl, und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, um alle Auswertungen zu liefern, und die „Küchenbrigade“ schaffte es doch, alle Teilnehmerinnen gebührend zu verpflegen. Die Stimmung war hervorragend und schließlich wurden folgende vier Siegerinnen geehrt: Luftgewehr frei: Ulrike Schwarz von der VSG-Schwangau, Luftgewehr Auflage: Elisabeth Boos vom SV-Rückholz, Luftpistole war durch Martina Martin vom SV Roßhaupten stark vertreten und die schöne Ehrenscheibe ging an Elisabeth Dujardin von der FSG Pfronten.

Die Ehrenscheibe überreichte Lisa Häußrer an Elisabeth

Die Ehrenscheibe überreichte Lisa Häußrer an Elisabeth Dujardin (links). Foto: B. Bartsch

Die Siegerinnen aller Ü-40-Gaudamen im Bezirk sind eingeladen, einen gemeinsamen Tag mit Stadtführung in Nördlingen zu genießen und den überregionalen Austausch zu intensivieren. Zum Abschied übergab Lisa Häußrer als „Dankeschön“ noch einen hübschen persönlichen Gutschein für Kaffee und Kuchen an alle Teilnehmerinnen.

Allgäuer Zeitung, Sport Regional, 17.04.2025, (pm)

Rückholz/Ostallgäu

Hopferauerin wird zur Gauschützenmeisterin gewählt

Ihr Vorgänger Hans-Peter Kristen wird den Vorstand als Stellvertreter weiter unterstützen. Viele sportliche Spitzenleistungen werden gewürdigt.

Die neue Gau-Vorstandschaft von links nach rechts: Anton Wolf, Brunhilde Schmölz, Wolfgang Sommer, Marc Müller, Marcel Schönfeld, Hans-Peter Kristen, Karolin Boxhorn, Lisa Häußerer, Ulrike Schwarz, Willi, Martin, Paul Maldoner, Pierre D´Antino. (Es fehlt: Rudolf Ungelert, Markus Mitzel, Marina Faßmann). Foto: Karolin Boxhorn

Bei der Gauversammlung des Schützengaus Ostallgäu ist Karolin Boxhorn (Hopferau) zur neuen Gauschützenmeisterin gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Hans-Peter Kristen an, der nach 16 Jahren das Amt in jüngere Hände gab, aber als zweiter Gauschützenmeister die neue Vorstandschaft noch unterstützt.

Mit einem feierlichen Einzug der Gaukönige und einem Salut der Böllerschützen wurde im Gemeindezentrum Rückholz die 60. Jahresversammlung des Schützengaues Ostallgäu eröffnet. Unter den Klängen des Musikvereins Rückholz wurde die Spitze des Gaues neu gewählt. In geheimer Wahl konnte sich Boxhorn, bisher bereits als Gauschriftführerin aktiv, als Gauschützenmeisterin durchsetzen. Mit ihr an der Spitze bilden Hans-Peter Kristen als 2. Gauschützenmeister und Marc Müller als 3. Gauschützenmeister das neue Führungstrio.

Weitere Positionen wurden per Akklamation einstimmig vergeben – ein Zeichen der Geschlossenheit innerhalb des Gaus. Boxhorn betonte in ihrer Antrittsrede die Bedeutung von Zusammenhalt und Weitblick: „Es ist nicht wichtig, woher man kommt, sondern es ist wichtig, in die gleiche Richtung zu blicken.“ Sie dankte allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern mit persönlichen Worten und kleinen Präsenten für ihren Einsatz.

Die Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, ihre Wertschätzung für die Arbeit der Schützinnen und Schützen auszudrücken. Bürgermeister Franz Erl hob die Bedeutung des Ehrenamts und der gelebten Gemeinschaft hervor. Er würdigte insbesondere den Einsatz der Funktionsträger auf allen Ebenen. Auch der stellvertretende Landrat Lars Leveringhaus unterstrich die Rolle des Schützenwesens für Brauchtum, Sport und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis.

Ernst Grail, Präsident des Schützenbezirks Schwaben, berichtete von Mitgliederzuwächsen im Bezirk, betonte jedoch auch die Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung. Gleichzeitig lobte er die vielfältigen Aktivitäten des Gaues Ostallgäu und appellierte an die Vereine, die zentrale Mitgliederverwaltung (ZMI) aktiv zu nutzen und die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken. Herbert Kelz, Schützenmeister des Gaues Kaufbeuren-Marktoberdorf, sprach im Namen der Nachbargaue seine Freude darüber aus, dass die Führung des Gaus Ostallgäu nun wieder gesichert sei – ein Zeichen für Kontinuität.

Die Berichte der Sportleiter zeigten einmal mehr beeindruckende Leistungen der Schützinnen und Schützen (siehe Infokasten). Diese Erfolge spiegeln das hohe sportliche Niveau im Gau wider. Auch in den Mannschaftswertungen konnten viele Platzierungen und Titel auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene errungen werden.

Besonders erwähnenswert ist die kontinuierliche Teilnahme an überregionalen Wettbewerben wie dem Oktoberfest-Landesschießen und den Deutschen Meisterschaften. Nach langjähriger Tätigkeit dankte der scheidende Gausportwart Thomas Borosch auch im Namen seines Stellvertreters Martin Feneberg allen, die zusammen den Gau vorangebracht haben. Er hoffe, dass die Nachfolger genauso unterstützt werden, und versprach, dass man mit Rat und Tat zur Seite stehen werde. Für ihre Arbeit im Gau wurden Borosch und Feneberg mit „Standing Ovations“ verabschiedet.

Als Höhepunkt der Versammlung wurden vier verdiente Persönlichkeiten aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements und langjährigen Wirkens für den Schützengau Ostallgäu einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Josef Guggemos (Rückholz): langjähriges Mitglied des Ehrungsausschusses;

Hannelore Mark (Schwangau): frühere Schriftführerin, Schatzmeisterin und Kassenprüferin;

Joachim Brückner (Osterreinen): tätig als Jugendsportleiter, Jugendleiter und Rundenwettkampfleiter;

Willi Martin (Buching): über viele Jahre engagiert als Schriftführer, Schützenmeister und Schatzmeister.

Mit dem traditionellen „Gut Schuss“ verabschiedete sich die Schützenfamilie in ein neues Vereinsjahr. Die nächste große Veranstaltung wird das Gauschießen in Seeg im Herbst sein.

Fazit nach der Versammlung: Der Schützengau Ostallgäu startet mit neuem Elan und einer frischen Führung in die Zukunft – gestützt auf jahrzehntelange Tradition, engagierte Mitglieder und einen starken Zusammenhalt. (pm)

Allgäuer Zeitung, 14.11.2024, von Alexandra Decker

Roßhaupten/Ostallgäu

Schützengau Ostallgäu: Eine Elfjährige lässt alle anderen hinter sich

Der Schützengau Ostallgäu prämiert die Sieger des Gaukönigsschießens 2024. Dabei sahnt die elfjährige Theresa Splitgerber mächtig ab. Eine Spende gibt es zudem.

Königsproklamation des Schützengaus Ostallgäu: (von links) Gau-Auflagenkönig Georg Guggemos, Gaukönigin Ulrike Schwarz, Gaujugendkönigin Theresa Splitgerber und Gaukönig Christian Sutter. Foto: Alexandra Decker

Schützengau Ostallgäu: Warum es 2024 kein großes Gauschießen gab

Aus einem Gauschießen gingen die vier allerdings nicht hervor. „Das haben wir heuer nicht fertiggebracht. Es hat sich kein Verein gefunden, der es ausrichten wollte“, sagte Gauschützenmeister Hans-Peter Kristen. Stattdessen veranstaltete der SV 1875 Roßhaupten ein Gaukönigsschießen. Das ist laut Kristen nicht so groß, wie ein Gauschießen und es gibt weniger Sach- und Geldpreise zu gewinnen. Zum Vergleich: bei einem Gauschießen werden etwa 60 bis 80 Preise vergeben, bei der kleineren Variante waren es nur 30.

Auch die Kartei der Not profitierte von den Schützen

Dieses Gaukönigsschießen diente nicht nur dem sportlichen Aspekt, sondern auch dem guten Zweck. Es war als Kartei der Not-Schießen aus geflaggt – und am Ende brachte es dem Leserhilfswerk unserer Zeitung 1500 Euro an Spendengeld ein. Der Schützengau Ostallgäu veranstaltete ein solches Schießen für die Kartei der Not bereits zum dritten Mal.

Gaukönigsschießen 2024 im Ostallgäu: 190 Schützen gaben über 8800 Schuss ab

190 Schützinnen und Schützen beteiligten sich 2024 daran. Sie gaben 8816 Schüsse ab. Die jüngste Teilnehmerin war Chiara Riedle vom SV Roßhaupten mit zehn Jahren, der älteste Teilnehmer Hans Kollmann von der FSG Pfronten mit 85 Jahren. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmerin waren 156 Erwachsene, 14 Jugendliche und 21 Schüler, wobei bei Letzteren die Mädchen mit 14 zu sieben dominierten. Zu ihnen gehörte auch Theresa Splitgerber. Die Vergabe der Königskette an die Elfjährige leitete Kristen unter anderem mit folgenden Worten ein: „Viel Jungschützen stellt so mancher Verein. Andere sind froh, wenn a Junger ist dabei. Der Kampf um Königskette ischt immer ganz groß. Ma braucht halt uafach des beste Blattl blos.“

Die Ehrenscheiben – gestiftet von Roßhauptens Bürgermeister Thomas Pihusch (Zweiter von links) und CSU-Landtagsabgeordneten Andreas Kaufmann (rechts) – gewannen in diesem Jahr Georg Dopfer in der Schützenklasse und Tobias Wörle in der Klasse Schüler/Jugend.
Foto: Alexandra Decker

Die weiteren Ergebnisse:

Gaukönigsschießen Schüler/Jugend: 1. Theresa Splitgerber (SV Freiberg-Eisenberg) 1,4 Teiler. 2. Pia Kiechle (SV Edelweiss Nesselwang) 13,0 Teiler. 3. Vanessa Berger (SV Edelweiss Nesselwang) 24,5 Teiler. Gaukönigsschießen, Frauen: 1. Ulrike Schwarz (VSG Schwangau) 7,0 Teiler. 2. Claudia Helmer (Jägermeister Osterreinen) 14,0 Teiler. 3. Nicole Hatt (SV Edelweiss Nesselwang) 18,0 Teiler. Gaukönigsschießen, Männer: 1. Christian Sutter (SV Buching-Berghof) 3,6 Teiler. 2. Alexander Mages (SV Buching-Berghof) 11,7 Teiler. 3. Dominik Schürer (SV Edelweiss Nesselwang) 14,1 Teiler. Gaukönigsschießen, Auflage: 1. Georg Guggemos (SV Freiberg-Eisenberg) 7,0 Teiler. 2. Hans Kasel (SV Roßhaupten) 8,0 Teiler. 3. Hans Kollmann (FSG Pfronten) 8,0 Teiler.

Allgäuer Zeitung, Sport Regional, 07.11.2023, (xb)

Nesselwang/Ostallgäu

Seeger Doppelerfolg beim Gauschießen

Titel bei den Männern und der Jugend gehen an den Schützenverein St. Ulrich. Über 300 Aktive sind heuer mit dabei.

Die neuen Oberhäupter im Schützengau Ostallgäu: Von rechts Gauschützenkönig Christoph Hipp, Gaudamenkönigin Verena Grieser, Gaujugendkönig Johannes Hindelang und Gaukönig in der Auflage Anton Boos. Foto: Xaver Boos

307 Schützen haben sich heuer am Gauschießen des Schützengaus Ostallgäu beteiligt. Jetzt fand in Nesselwang die Proklamation der neuen Könige statt. Die Schützengesellschaft Edelweiß hatte heuer als Ausrichter fungiert.

Neuer Gauschützenkönig ist Christoph Hipp (2,0-Teiler) von St. Ulrich Seeg, Gaudamenkönigin wurde Verena Grieser (10-Teiler) von den Vereinigten Schützen Trauchgau. Der Gaujugendkönig heißt Johannes Hindelang (10-Teiler) und kommt ebenfalls von St. Ulrich Seeg. Gaukönig in der Disziplin Auflage wurde Anton Boos (14,4-Teiler) von den Jägermeistern Osterreinen.

Zur Preisverteilung hatte Edelweiß-Schützenmeister Dominik Schürer etliche Ehrengäste begrüßen dürfen. Vom Landkreis kam als Vertreter der Landrätin Hubert Endhardt, vom Schützengau kam dessen stellvertretender Gauschützenmeister Werner Strodl und von der Gemeinde kam als Schirmherr Bürgermeister Pirmin Joas.

Schürer dankte in seiner Ansprache allen Helfern bei der Durchführung des Gauschießens. Von der Beschaffung der Preise, der Schießbänderausgabe über die Auswertung bis zur Küche – alle hätten eine strenge Woche hinter sich. Besonders dankte er auch allen Preisspendern, die diese umfangreiche Preistafel ermöglicht hätten.

In seinem Grußwort sprach der Schirmherr Bürgermeister Pirmin Joas seinen Dank an alle teilnehmenden Sportler aus, besonders an die zahlreichen Jugendlichen aus dem ganzen Gau. Er dankte auch allen beteiligten Nesselwangern für die gute Durchführung. Der stellvertretende Landrat Hubert Endhardt lobte den Nesselwanger Verein für den Mut zur Durchführung des Gauschießens und überbrachte den Dank des Landkreises. Den Schießsport kennt er als eine anspruchsvolle Sportart, bei der auch Kameradschaft und Geselligkeit nicht zu kurz kämen.

Der stellvertretende Gauschützenmeister Werner Strodl betonte, dass es immer schwieriger werde, einen Verein für die Durchführung des Gauschießens zu finden. Er dankte den Nesselwangern für die gute Organisation des Schießens und die schönen Preise. Dem erkrankten Gauschützenmeister Hans-Peter Kristen wünschte er unter großem Beifall gute Besserung.

Die weiteren Ergebnisse der Wertungen wurden im Anschluss nach und nach von Max Roth gekonnt vorgetragen. Dabei zeigte sich, dass in der Ring- und Blattlwertung sehr gute Ergebnisse geschossen wurden.

Die Ehrenscheibe, gestiftet von Bürgermeister Pirmin Joas, gewann die jugendliche Schützin Lena Schlosser (18,6 Teiler) vom Verein Freyberg-Eisenberg. (xb)

Allgäuer Zeitung, 06.11.2019, von Milan Sako

Buching/Ostallgäu

Nach 18 659 Schüssen stehen die neuen Oberhäupter fest

Schützen Johannes Mayr vom SV Buching-Berghof sichert sich beim Heimwettkampf die Gaukönigswürde. Rosalie Gans gewinnt bei den Frauen, Selina Kithiy bei der Jugend.

Gau-Schützenkönige 2019

Mit einem Sieg für drei Lokalmatadoren ist das 51. Gauschießen in Buching zu Ende gegangen. Gaukönig mit einem 2,0-Teiler wurde dabei Johannes Mayr vom ausrichtenden Verein SV Buching-Berghof. Zur Gaukönigin gekrönt wurde Rosalie Gans mit einem 11,7-Teiler. Sie stammt von der VS Trauchgau. Gaujugendkönigin ist Selina Kithiy vom SV Buching-Berghof. Gaukönig mit Auflage wurde Norbert Schneider mit einem 4,2-Teiler vom SV Freyberg-Eisenberg-Zell.

Schützenmeisterin Erika Lang hatte bei der Königsproklamation zu Beginn die zahlreich erschienenen Gäste begrüßt, darunter Schirmherr Johann Gschwill sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker. Gauschützenmeister Hans-Peter Kristen bedankte sich beim SV Buching-Berghof für die gelungene Durchführung des Gauschießens, das bereits zum sechsten Mal in Buching stattfand. Auch Bürgermeister Gschwill, der bereits zum dritten Mal die Schirmherrschaft übernahm, fand lobende Worte. Er war begeistert, wie der Verein beim Finalschießen durch die Live-Übertragung auf der Großleinwand auch Laien den Sport näher gebracht habe. Landrätin Zinnecker schloss sich ihren Vorrednern an und brachte als Geschenk einen Zuschuss des Landkreises für die Erneuerung des Schießstandes. Kristen übernahm dann die Zeremonie der Königsproklamation. Er überreichte allen Gaukönigen die Gaukönigskette.

Schirmherr und Bürgermeister Gschwill stiftete vier Ehrenscheiben. Die Ehrenscheibe für Luftpistole gewann Josef Köpf (SV Buching-Berghof). Die Ehrenscheibe Auflage sicherte sich Harald Marschek (ebenfalls SV Buching-Berghof). Die Ehrenscheibe Jugend holte Annika Friedl (FSG Pfronten) und die Ehrenscheibe Luftgewehr gewann Armin Poppler (Hubertus Hopferau).

Am Gauschießen des Schützengau Ostallgäu hatten sich 16 Vereine beteiligt. Die meisten Teilnehmer mit 88 Schützen stellte dabei der Ausrichter SV Buching-Berghof. Abgegeben wurden 18 659 Schüsse abgegeben und 3878 Serien geschossen.

Allgäuer Zeitung, 05.06.2019

Nesselwang/Ostallgäu

Stelldichein der Schützenjugend

Rund 400 Repräsentanten der Bayerischen Sportschützenjugend (BSSJ) waren aus allen Teilen des Freistaates nach Nesselwang angereist. Der Grund: der 42. Landesjugendtag. Die Nachwuchsorganisation des Bayerischen Sportschützenbundes traf sich zu detaillierten Sitzungen.

Schützenjugend in Nesselwang 2029

Gauschützenmeister Hans-Peter Kristen vom gastgebenden Schützengau Ostallgäu, der das Füssener Land umfasst, hieß die BSSJ unter ihrer Landesjugendleiterin Elisabeth Stainer ebenso willkommen wie die Stellvertretende Landrätin und Landtagsabgeordnete Angelika Schorer sowie den Hausherrn, Bürgermeister Franz Erhart.

Nach Grußworten von Bundesjugendleiter Stefan Rinke und den Funktionären Pierre D’ Antino, Christian Mück (Steinbach), Severin Mack, Karl Schnell und Kristen wurden die Sportberichte abgegeben, die Landesjugendleitung neu gewählt sowie Ehrungen ausgesprochen.

Auch das Rahmenprogramm war umfangreich. Rathauschef Erhart empfing die Delegierten aus allen Regierungsbezirken sowie Gäste aus Baden-Württemberg und Südtirol zu Bieranstich und Festabend.

Festgottesdienst, Besichtigung von Schloss Hohenschwangau, Delegiertenschießen im Nesselwanger Schützenheim waren ebenso geboten. Beeindruckend war der Festzug mit Schützen aus den schwäbischen Gauen, gefolgt von den bayerischen Bezirken und den Ostallgäuer Schützenvereinen.

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